CAN steht für „Controller Area Network“ und bezeichnet ein serielles Bussystem zur Kommunikation zwischen elektronischen Steuergeräten und Komponenten.
Das System wurde ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelt und wird heute auch in Industrieanlagen, Energiesystemen und Batteriespeichern eingesetzt.
Funktion des CAN-Bus
Über den CAN-Bus können verschiedene Geräte und Steuerungen Daten in Echtzeit austauschen. Dabei kommunizieren mehrere Teilnehmer über eine gemeinsame Leitung, ohne dass ein zentraler Rechner erforderlich ist.
Typische übertragenen Daten sind:
- Messwerte
- Zustandsinformationen
- Steuerbefehle
- Fehlermeldungen
CAN in BESS- und Industrieprojekten
In Batteriespeichersystemen wird CAN häufig für die Kommunikation zwischen:
- BMS
- Wechselrichtern
- Batteriemodulen
- EMS-Systemen
- Sensoren
verwendet.
Durch die schnelle und robuste Datenübertragung eignet sich CAN besonders für industrielle Anwendungen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Echtzeitkommunikation.
Bedeutung für moderne Energiesysteme
CAN-basierte Kommunikationssysteme ermöglichen eine stabile und effiziente Vernetzung technischer Komponenten. In modernen Energie- und BESS-Projekten unterstützt der CAN-Bus die sichere Steuerung, Überwachung und Koordination komplexer Systeme.
